Hunde-Service Schenzer

Über mich, Melanie Anna Katharina Schenzer

Hundeerzieherin & Verhaltensberaterin (IHK) Assistenzhundetrainerin • Therapiebegleit- & Schulhundetrainerin

Schon als Kind war ich fasziniert von der stillen Sprache der Tiere. Heute weiß ich: Ob Hund, Katze oder Huhn, Lernen folgt universellen Prinzipien. Meine Arbeit basiert auf diesem Verständnis und dem Wunsch, Kommunikation fair, liebevoll und wissenschaftlich fundiert zu gestalten.

 

Mein Weg zur gewaltfreien Hundeerziehung

Früher war Strafe im Tiertraining Alltag auch ich habe das erlebt. Nach einem Aufenthalt in einer Hundetagesstätte entwickelte meine Hündin Gina plötzlich Angstaggression. Ich suchte Hilfe und landete bei Trainern, die mit Druck arbeiteten. In einer dieser Stunden biss ich mir vor Anspannung die Lippe blutig.

Eine Kundin sagte damals: „Ich will meinen Hund nicht anschreien. Das muss doch auch anders gehen.“ Der Trainer antwortete: „Nein, das geht nur so.“ Zu mir sagte er: „Du bist zu weich für diesen Hund. Gib ihn ab.“

Ich fuhr weinend nach Hause und wusste: So will ich niemals arbeiten. Das war der Tag, an dem ich beschloss, Hundetrainerin zu werden.

Es dauerte, bis ich eine Ausbildung fand, die wirklich auf positiver Verstärkung basierte. Genau diese Erfahrung machen viele Hundehalter:innen: Es gibt viele Wege, aber nur einer sollte gewählt werden ein Weg, der auf Respekt basiert.

Seitdem lehne ich Strafe im Training konsequent ab, aus Erfahrung und Überzeugung. 

 

Die Hunde, die mich geprägt haben

Rocco: der Anfang

Ein kleiner Yorkshire Terrier mit großem Herzen. Durch seine Epilepsie lernte ich, was echte Begleitung bedeutet: hinsehen, da sein, Zeit geben.

Gina: mein Herz

Sie begleitete mich als LKW-Fahrerin quer durch Europa. Ein Standbild aus einem Video, in dem sie stolz mit einem Besen im Maul zurückkam, wurde später mein Logo, weil es ihre Persönlichkeit einfängt: wach, eigenständig, voller Humor. 2014 starb sie an Lymphknotenkrebs, nach vielen gut therapierten Jahren.

Foxy: die Kämpferin

Eine Woche nach Ginas Tod kam Foxy aus Rumänien zu mir, zur Einschläferung vorgesehen. Selbstbewusst, ängstlich-aggressiv, laut. Viele sagten: „Du musst durchgreifen.“ Ich wusste: Nein. Ich muss verstehen. Mit Geduld, Leckerchen und Körpersprache wurde aus ihr ein sicherer, vertrauensvoller Hund. Am 13. Juni 2025 durfte sie mit 17 Jahren gehen.

Maggie & Rani: die Sensiblen

Beide traumatisiert, beide voller Potenzial. Maggie orientierte sich an Foxy wie ein Schatten. Rani suchte Schutz bei mir. Sie zeigten mir, wie viel Entwicklung möglich ist, wenn man Raum gibt.

Felix: der Weise

Heute 12 Jahre alt. Mit dem Alter kommen neue Herausforderungen, Schmerzen, Sinnesveränderungen, Unsicherheiten. Wir arbeiten ruhig, belohnungsbasiert und mit Blick auf das, was möglich ist.

Baby: die Reaktive

Eine Border-Collie-Hündin, die mich täglich daran erinnert, wie viel Fortschritt möglich ist. Früher reagierte sie auf Menschen in 500 m Entfernung, heute sind es 5 m. Wir trainieren überall dort, wo das Leben stattfindet.

Lui & Bob: die Alltagshelden

Lui, ein Minibullterrier-Patterdale-Mix, bringt Persönlichkeit und Lernfreude mit. Bob, der Labrador in der Pubertät, wirkt gemütlich, überrascht aber im Training alle. Er zeigt: Lernfreude hat viele Gesichter.

 

Mein beruflicher Hintergrund, vielseitig, menschennah, verantwortungsvoll

Bevor ich mich ganz der Arbeit mit Hunden widmete, habe ich in verschiedenen Berufen gelernt und gearbeitet:

  • Arzthelferin

  • Industriekauffrau

  • Berufskraftfahrerin (Deutschland, BeNeLux & Frankreich)

  • Fahrlehrerin (B + BE, Modulschulung CE)

Diese Erfahrungen haben mich geprägt: Verantwortung, Kommunikation, Belastbarkeit, Menschenkenntnis. Heute fließt all das in meine Arbeit mit Mensch und Hund ein.

Und ja, ich rette bis heute Regenwürmer nach dem Regen von der Straße. Empathie ist kein Konzept, sondern eine Haltung.

 

Was mich von anderen Hundetrainer:innen unterscheidet

Ich habe nicht nur wissenschaftliche Arbeiten gelesen, ich habe es erlebt. Ich trainiere, reflektiere und begleite.

Ich weiß, wie es sich anfühlt:

  • wenn man zweifelt

  • wenn man beobachtet wird

  • wenn man sich rechtfertigen muss

  • wenn ein Hund plötzlich vertraut

  • wenn Fortschritt sichtbar wird

Viele sagen, sie arbeiten positiv. Doch wie jemand über andere spricht, zeigt oft mehr als jede Methode.

Respekt beginnt nicht erst im Training, sondern im Miteinander.

 

Qualifikationen & Fortbildungen

  • Hundeerzieherin & Verhaltensberaterin (IHK)

  • Assistenzhundetrainerin / Therapiebegleithundetrainerin / Schulhundeausbildung (ATN)

Trainerpersönlichkeiten, die mich prägen: Dr. Susan G. Friedman • Ken Ramirez • Leslie McDevitt • Eva Bertilsson • Chirag Patel • Emily Larlham („Kikopup“)

Meine Trainingspläne basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischer Erfahrung.

 

Mein Trainingsansatz

🔹 Gewaltfrei & belohnungsbasiert 🔹 Individuelle Trainingspläne 🔹 Verbindungsarbeit statt Druck 🔹 Spezialisierung auf Assistenzhunde, Therapiebegleithunde & Schulhunde 🔹 Alltagstraining & Problemverhaltensberatung

Ein Hund, der seine Umwelt versteht, wird sicher, selbstbewusst und zuverlässig. Das ist wissenschaftlich belegt und täglich erlebbar.

 

Mein Statement: Wissen muss verständlich sein

Ich vermittle wissenschaftlich fundiertes Hundetraining so, dass es jeder versteht und ohne Fachkauderwelsch. Mein Ziel: Menschen befähigen, selbstbewusst und respektvoll mit ihrem Hund zu arbeiten.

Gutes Training erkennt man nicht an komplizierten Worten, sondern daran, wie viele Hunde davon profitieren.

 

Kontakt

Sie möchten mich kennenlernen oder direkt ins Training starten? Ich freue mich darauf, Sie und Ihren Hund zu begleiten. Bis bald 🐾